Druckschrift 
2,1 (1808) K - O
Entstehung
Seite
132
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iZ2 Las

Auf dem Marsch wird bei dem Sächsischen Geschütz ein eisferner Bolzen n big. 60. Daö. V. anstatt d»s Ruheriegels unterden hintern Theil des Rohres geschoben, damit die Richtmasschine nicht die ganze Last des lezrern zn tragen hat.

Nächst dem Einschnitt für die Stücklade (Lallest) ist dieWand der Französischen Feldlaffeten äusserlich in ihrer Starkevon oben hernnterwartS um 4 Lin. verschmacht; wenn alsdanndieWande beschlagen sind, wird das noch unter den obern Schie-nen hervorstehende Holz vollends hinweg genommen. Die Starkeder Laffetenwande betragt nachher:

oben:

unten:

Zoll Lin.

Zoll Li».

i2pfnndige

3 6

4 —

Französische

» —

3 "

3 6

4 —

2 6

3 —

72 —

3 9

Ocsterrcichische.

!

6 —

3 —

^12 — schwere12 — leichte

3 ^2 4

4 94 3

Sächsische

8 — schwere8 — leichte4 — schwere^4 — leichte

3 6

3

Die Lasteten der Feldhaubitzcn unterscheiden sich von denKanoncnlaffetcn blos durch ihre größere Stärke, um der Gewaltdes Pnlverö d. h. dem Ruckstoß, besser zu widerstehen, weil dieGranaten gewöhnlich mit höherer Elevation geworfen werden.Man giebt in dieser Absicht auch den Laffetenwanden mehr Höheund bricht sie weniger; demohngeachtct waren die Lasteten derFranzösischen sechszolligen Haubitzen nicht im Stande, mehrereSchuhe mir voller Ladung (1 Psund 24 Loth) auszuhalten: diePfannendeckel und Bolzen wurden in die Höhe getrieben und dieWände an der untern Seite der Pfannenstücken zerbrochen. Umdiesem Nachtheil zu begegnen, machte man die lezten 6 Lin. stark,daß sie bei der achtzolligen Haubitze 66 Pfund, und bei der sechs-zolligen 40 Pfund wogen, wahrend ihr Gewicht bei der zwdlf-pfülidigen Kanone nur Zgz Pfund, bei der achtpfündigen 29Pfund, und bei der vierpfündigen 24 Pfund ist. Zugleich wur-den die Stoßbolzen so schräge gestellt, daß sie mit der Are der20° elevirten Haubitze einen rechten Winkel machen. Die Haupt-maaße der Haubitzlaffeten giebt nachstehende Tafel: