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des Transportes unendlich gewinnt, denn eS dürfen in diesemFalle ungleich weniger Vorrathsstücke, ja sogar auch wenigerMunition mitgefühlet werden, als wenn eine größere Verschie-denheit der Kaliber auch die Menge und Mannigfaltigkeit derBedürfnisse vergrößert. Es fragt sich nun: welche der oben an-geführten Kaliber man vorzugsweise gegen die andern wählen,und daher in größerer Anzahl im Felde mitführen soll? Um dieseFrage zu entscheiden, sind vorher die Bedingungen fest zu setzen,welche das Feldgeschütz sowohl in freiem Felde als beim Angriffund bei der Vertheidigung der Posten und Verschanzungen erfül-len muß. Diese Bedingungen sind: eine angemeßene Schußweiteund Percussionskraft, bequemer Transport und möglichste Be-weglichkeit z Wohlfeilheit der Anschaffung und geringerer Preisder Munition sind jenen Haupterfordernissen untergeordnet, undkommen nur in so fern in Betracht, als sie die durch erstere zuerreichenden Vortheile in einem sehr hohen Grade überwiegen.Dies ist der Fall mir dem Wnrfgeschütz, das bei einer zweckmäs-sigen Einrichtung gewiß — und mit Recht — die Kanonen ganzaus der Reihe der Feldgeschütze verdrängen würde, stünde demnicht der hohe Preis und die mit mehr Schwierigkeit verbundeneVerfertigung seiner Munition entgegen. Man begnügt sich da-her, Ein Drirtheil der ganze» Geschützzahl aus Haubitzen beste-hen zu lassen, die so vortheilhaft gegen die Kavallerie und über-haupt gegen alle Arten von Truppen zu brauchen sind.
Unter den Kanonen gewähren offenbar die Zwolfpfünder beigleicher Länge und Schwere die größte Schußweite und Kraft.Zwar kann man durch eine vergrößerte Länge und Schwere auchbei den kleinern Kalibern eine vermehrte Genauigkeit der Schüsseerhalten; dies ist auch der Grund der beinahe übermäßigen Längealler kleinen Kaliber aus der frühern Epoche der Geschützknnst.Allein, die Kraft der Percussiou hangt von der Masse des Pro-jectils ab; sobald es daher darauf ankommt, Verschanzungen zubeschießen, Mauern einzustürzen, oder Vcrhacke ans dem Wegezu räumen, muß man sich eines möglichst starken Kalibers, undfolglich des Zwdlfpfünders bedienen. Alle übrigen Bedingungendes Feldgeschützes hingegen erfüllt der Drei- und Vierpfünder bei20 Kaliber Lange und vollgültiger Mctallstärke hinreichend, denn ihreKugel hat bei hinreichender starker Ladung Kraft genug, aufsoov Schritt das feindliche Geschütz zu dcmontircn und mehrereRotten hinweg zu reißen; auch kann man den schweren Vicr-und Dreipfünder mit eben so viel Kartetschenkugeln von der nemli-chen Größe laden, als den leichten Acht- und Sechspfünder, folg-lich leisten die ersteren beiden Kaliber unter diesen Umständenganz die Wirkung der leztern, während dreie von jenen keinengrößer» Aufwand in Absicht der Ausrüstung und der Erhaltungverursachen, als zweie von diesen. Es scheint demnach völlig hin-reichend zu seyn, wenn blvsZwdlfpfünder und schwere Vier- oder