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mit der linken die Spitze faßt, und sie zu einer Schleife um-schlägt. Die fertigen Mieden werden bis zur Anwendung in ein2Z bis z Fuß tiefes Loch geworfen, und mit Erde bedecket, da-mit sie nicht zu sehr austrocknen und ihre Zähigkeit verlieren.
Bei dem Einschlagen der Miedenstbcke muß man ihnenhinreichenden Zwischenraum geben, damit die dabei beschäftigtenArbeiter ungehindert um sie herum gehen können. Die stärkernAnkerwieden lassen sich mit der bloßen Hand nicht gut drehen;man bedienet sich dazu eines hölzernen Knebels, f, Zoll lang undi Zoll stark, an den ein Srnckchen schwache Schnüre befestigtist. DaS Bähen der kiefernen Aeste muß mit gehöriger Vorsichtgeschehen, bis die Rinde aufspringt, und die Zweige zu schwitzenanfangen; denn ließe man den Ast langer über dem Feuer, wur-de er ohufehlbar verbrennen und zumWiedendrehen unbrauchbar.
Wenn die Fa schi n e n banke 4 bis 6 Schritt von einan-der aufgeschlagen sind, müssen z Mann das herbei gefahrneStrauchholz von den zu starken Aesten befreien, auch bei Eichenund Buchen die seitwärts heraus gewachsenen starren Zweige ab-hauen , damit sie sich bei dem Auflegen nicht sperren; alsdannbringen sie es zu der Bank, wo es von den z bei derselben an-gestellten Arbeitern aufgeleget und zusammen gewürget wird. DasAuflegen geschiehet von beiden Ende» der Bank nach der Mittezu, daß die starken Enden der Aeste einwärts kommen, indemman zugleich von Zeit zu Zeit mit dem Arme um den aufgelegtenStrauch herum greift, um zu prüfen, ob die Faschine die gehöri-ge Stärke hat und überall gut ausgefüllt ist, im entgegenge-sezten Falle muß man an den zu schwachen Stellen noch mehrkleine Zweige einlegen. Um die Wurst oder Faschine bindenzu können, wird sie von den 2 Mann, welche das Strauchholzaufgelegt haben, mit den Röteln zusammen gewürget, indemsie den daran befindlichen Strick unten hindurch ziehen, undhierauf die Rötel verwechseln, daß jeder den gegenüberstehendenzu sich herüber nimmt, und sein oberes Ende mit Gewalt hernn-terwärts zu drücken sucht. Der dritte Arbeiter leget nun dichtebei dem Würgestrick eine Wiede um, so daß die Schleife dersel-ben aufwärts gegen ihn stehet, und er seinen linken Fuß auf siestemmen kann, um sie fest zu halten und das durchgesteckte starkeEnde der Wiede anzuziehen. Das lezterenvird nun stark gedrehet,bis es sich zu verkürzen anfängt, und in Gestalt einer «Schnecke umdie Schleife herum gelegt werden kann, worauf mau das übrigeEnde der Wiede unter dem Bunde in die Faschine hinein steckt.Ehe man jedoch die Wiede umleget, muß mit der Faschiuen-lehre — die aus z rechtwinklich zusammengesezten Holzstückenbestehet — oder mit einem Stück Seil oder Lunte die Dicke derFaschine an der zusammen gewürgten Stelle untersucht werden,ob sie mit der erhaltenen Vorschrift über-nnstimmt? Die Bündekommen nach Beschaffenheit der erfordere en Starke der Faschi-