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Fünfter Abschnitt.
Allerdings bezahlen die Menschen die Steuern »nd nicht derBoden; allein es kommt wesentlich darauf an, welche Mittelden Menschen zu Gebote stehen, um die verlangten Steuernaufzubringen. Wie wir bereits aus dem Vorhergehenden gc-scheu haben, liegen ohne alle Widerrede in dem Ertrag des Bo-dens die größten Mittel; in Manufakturen und Fabriken, vcr,hältnißmäßig, nur unbedeutende, und doch wollte Recensentuns gern das Gegentheil glauben machen. Auch scheint derselbesich ein sehr irriges Bild von der Fruchtbarkeit der Rhcinprovinzentworfen zu haben und wähnt wohl überall den schönen frucht-baren Boden des Landkreises Jülich zu finden.
Wer die 2 4 preußischen Meilen von Aachen durch die Eifelnach Trier zurückgelegt, das hohe Vcnn mit seinen Umgebungen,den Hundsrücken, die Kreise Malmedy und Heinsberg besuchthat, der wird, durch eigene Anschauung belehrt, ein ganz an-deres, leider trauriges Bild von der Fruchtbarkeit des Bodensin der Rhcinprovinz geben, und doch wird hier nur aus einigeder unfruchtbaren Theile des linken Nhcinufers aufmerksam ge-macht. Eine Stunde von Aachen, aus dem Brande, ist derBoden schon sehr unfruchtbar. Dic Kultnrkosten, da der Düngernur auf kurze Zeit wohlthatig wirkt, verschlingen beinahe denganzen Ertrag und daher liegen noch 4 bis so» Morgen ohnealle Kultur als Gemeinde-Eigenthum da. Ans dieser Heidewerden in der Folge die jährlichen Pferde-Rennen Statt finden.Weiterhin, bei Corncly-Münster, Rötgcn und Montjoic, wirddie Gegend immer unfruchtbarer; bei Büttgenbach und Schön-bcrg trifft man das sogenannte Schiffclland, welches 20 Jahrbrach liegen bleibt, alsdann durch die bei der Verbrennung derherangewachsenen Gesträuche und Pflanzen erhaltene Asche ge-düngt wird und: Eine Erndtc giebt. — Im KreiseHeinsberg sind vor wenigen Jahren viele tausend Morgen Lan-des zu 2 und z Thaler pr. Court, für den Magdeburger Morgenvon den Gemeinden verkauft worden.
Diese Thatsachen stimmen wohl nicht sonderlich mit der vom
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