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unsere Erde ist, legen müßte, um die Wage im Gleichgewichtezu halten; daß diese Sonne an ihrem Volum 1 ^MillionenMahl großer ist, als die Erde, oder daß man aus ihr 1 VaMillionen solcher Kugeln, wie unsere Erde, machen könnte;daß die Sonne die Dichtigkeit unseres Bernsteins, Venus diedes Glass, Saturn die des Cedernholzes habe; daß die Kör-per, die auf der Oberfläche der Erde in der ersten Secundedurch 15 Fuß fallen, auf der des Mondes nur durch 6, aufjener der Sonne aber durch 430 Fuß fallen u. s. w. Kannman es ihnen, denen alle Mittel, zu solchen Kenntnissen zugelangen, so ganz fremd sind, kann man es ihnen verargen,wenn sie demjenigen, der ihnen solche Dinge verkündigt, ent-weder gar nicht, oder doch nur in der Absicht anhören, zu er-fahren, wie geschickt er sich aus der sich selbst gelegten Schlingeziehen, oder wie fein er es wohl anfangen wird, ihnen seinenSand in die Augen zu streuen, um sie am Ende doch nurmit einem Galimathias hochtrabender und nichtssagender Wortewieder nach Hause zu schicken.
Ich bin weit entfernt, bey memen Lesern auch derglei-chen zu erwarten, wenn ihre Geduld mir in der That bishieher gefolgt ist, weil sie dann, durch das Vorhergehende,selbst schon sich in den Stand gesetzt sehen werden, alle jeneFragen ohne meiner Beyhülfe zu beantworten. Auch sind dieseAntworten so leicht, und so unmittelbare Folge aus dem obenerwähnten Gesetze der allgemeinen Schwere, daß gewiß, wennich es nicht gar zu sehr an mir selbst fehlen lasse, keiner mei-ner Leser über Dunkelheit klagen wird, sondern daß ich viel-mehr die meisten derselben, am Ende unserer Unterhaltung,schon ausrufen höre: »Und weiter war es nichts?"
(Bestimmung der Müsse dcrSonne gegen die d erErde.)
Versuchen wir also unser Glück, und fangen wir gleich mitder Frage an: »Wie vielmahl größer ist die Masse der Son-ne, als die unserer Erde?"
Nach dem oben aufgestellten Gesetze ist die Anziehungs-kraft eines jeden Körpers auf einem außer ihm gelegenenPunct gleich der Masse dieses KörperS dividirt durch das