daß sich die Erde in Beziehung auf ihren Diener und Fackel-träger in einer etwas sonderbaren Lage befindet. Sie muß sichvon ihm mit Steinen werfen lassen, ohne es hindern, oder auchnur erwiedern zu rönnen; da nichtnur unsere Maschinen, sondernselbst die unS bekannten Naturkräfte der Erde nicht im Standesind, einen Stein aufnur einige, geschweige denn aufSWW Mei-len von uns zu treiben, und so durch gerechte Repressalien demunartigen Diener etwas bessere Sitte zu lehren. Da man indeß,nach dem Rathe aller unserer Philosophen, am besten geduldigleidet, waS man nicht ändern kann, so werden wir immerhin,wie bisher, die verschossenen Kugeln des Feindes ruhig auflesen,und unsere Mineraliencabinette dadurch bereichern, während derFeind durch seine unnütze Kanonade nur sich selbst schwächt, undes am Ende noch dahin bringt, daß er seinen Vorrath ganz er-schöpfen, und nichts mehr aus uns herabzuwerfen haben wird,was allerdings noch eine gute Weile, etwa einige Billionen Jahredauern mag, bis es endlich mit ihm zu dieser Extremität kom-men kann.
(Die Rotation vermindert edenkaUs die Schwere.)
Noch gäbe es ein anderes Mittel, die Schwere der Erde, odervielmehr die Wirkung dieser Schwere auf die Körper ihrer Ober-fläche zu vermindern, und dadurch unsern Dampf- und Pulver-Maschinen eine größereKraft zu geben. Allein dieses Mittel stehtdurchaus nicht in unsererMacht, und kann daher nur ihrer eige-nen Merkwürdigkeit wegen angeführt werden. Man weiß, daßalle Körper, die schnell in einem Kreise herumgedreht werden,ein Bestreben äußern, von dem Mittelpuncte dieses Kreises, inder Richtung des Halbmessers desselben, sich zu entfernen. Mannennt dieß bekanntlich die Centrifugal- oder die Schwungkraftder Körper. Wenn eine mit einem Steine belegte Schleuderschnell um die Hand bewegt wird, so verläßt der Stein seineSchlinge nicht, selbst wenn die letzte in einer schiefen Lage ge-gen den Horizont gedreht wird. Die Schwungkraft, die derStein durch diese Bewegung der Schleuder erhält, ist größerals seine Schwere, und auö dieser Ursache fällt er nicht, selbstwenn er den höchsten Punct seines Kreises einnimmt, wo er an