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zeigt, 7 Erdhalbmesser von dem Mittelpuncte des MondeS, unddaher 53.16 Erdhalbmesser von dem Mittelpuncte der Erde ent-fernt. Ist nun die anfängliche Geschwindigkeit des Aerolithen8296 Pariser Fuß in der ersten Secunde, so wird er diesenPunct der gleichen Anziehung erreichen, und hier, da seine Ge-schwindigkeit in diesem Puncte verschwindet, stille stehen. Istaber diese anfängliche Geschwindigkeit nur etwas größer, so wirder diese Gränze der Attraction der Erde überschreiten, und dannin beschleunigter Bewegung zur Erde fallen—Diese ursprüngli-che Geschwindigkeit ist also doch noch immer gegen vierzehnmahlgrößer, als die unserer Kanonenkugeln. Wir kennen aber dieKraft, mit welcher unsere Vulkane die Körper auswerfen, zuwenig, um über diesen Gegenstand urtheilen zu können.
Man könnte fragen, wie lange ein solcher Körper, dessenanfängliche Entfernung von dem Mittelpuncte der Erde 53.16Erdhalbmesser beträgt, fallen müßte, bis er die Oberfläche der
Erde erreicht ? Wenn er bloß von der Erde angezogen würde,
so findet man die Antwort auf diese Frage durch eine sehr ein-fache Rechnung. Er wird 2 Stunden, 18 Minuten, 33 Secun-den fallen, und am Ende dieser Zeit die Erde mit einer Ge-schwindigkeit erreichen, mit welcher er in einer Secunde 251628Fuß zurücklegt. Seine Erdgeschwindigkeit würde also nahe 418Mahl größer seyn, als die unserer Kanonenkugel, und darauskönnte man vielleicht das tiefe Einschlagen der Aerolithen in dieErde, und die Erscheinung erklären, daß man selbst nach einemheftigen Steinregen in der ganzen Gegend keine Aerolithen fin-den kann. Allein da ein solcher Körper, wenigstens im Anfangeseiner Bewegung, wo er eben die Attractionssphäre des Mondesverläßt, auch von dem Monde selbst noch stark angezogen wird,so kann das vorhergehende Resultat nicht einmahl als ein genä-hertes angesehen werden. In der That findet man, wenn manauf diese Attraction des Mondes Rücksicht nimmt, die Zeit, inwelcher der Aerolith jene 53.16 Erdhalbmesser zurücklegen wird,nahe gleich 64 Stunden oder 2^/z Tage.
Wenn übrigens diese Hypothese von dem Ursprünge derAerolithen, die selbst Lagrange und Laplace in Schutz genommenhaben, der Wahrheit gemäß seyn soll, so muß man gestehen,