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liche Kraft der Anziehung der Sonne z. B., oder der Erde, nichtsowohl in dem Mittelpuncte dieser Korper liegt, sondern daß siedie Summe aller der unzähligen Anziehungen ist, die jedemeinzelnen Atome zugehört, aus welcher diese Korper bestehen.Von dieser Betrachtung der himmlischen Körper geht er nun zueiner nähern Untersuchung der Gestalt unserer Erde über.
Die kurz vorher von Cassini bestimmte Abplattung undRotation Jupiters erregte Newton's Aufmerksamkeit, der wirdie genauere Kenntniß der Centrifugalkraft und der wahren Ge-stalt der Erde verdanken. Alle die interessanten und schwerenProbleme, welche die Geometer nach ihm so lange und so an-haltend beschäftigten, wurden von ihm, wenigstens ihren Haupt-theilen nach, betrachtet.
Dadurch wende er auf die noch schwerere Aufgabe von dertäglichen Bewegung des Weltmeeres geführt, die unter der Be-nennung der Ebbe und Fluth des Meeres bekannt ist. Manhatte zwar schon früher erkannt, daß der Mond, und nächst ihmdie Sonne, die Ursache dieser merkwürdigen Erscheinungen ist,weil die beyden Fluchen, die sich jeden Tag ereignen, immer beydenselben Stellungen des Mondes zu dem Meridian wieder-kehren, und weil die größten Fluthen stets in die Neu- undVollmonde, die kleinsten aber in die beyden Viertel fallen. Aberman hatte dieß nur eben erkannt, ohne es beweisen, ohne es be-rechnen zu können. Newton unterwarf diese Phänomene derKraft seiner Analyse, und lehrte uns dieselben mit der größtenVollkommenheit kennen. Er fand, daß die Kraft, mit welcherder Mond auf die Gewässer des Oceans einwirkt, nahe 4VsMahl größer ist, als die der Sonne; daß der Mond eine Fluchvon 8 2/z und die Sonne eine von 1 Fuß, also beyde zusam-men eine Fluth von 1K H2 Fuß hervorbringt; ein Resultat, dasauf der offenen See mit den Beobachtungen sehr nahe überein-stimmt. Daraus leitete er zugleich die Masse und Dichtigkeitdes MondeS ab, und fand, daß die Masse und die Dichtedes Mondes "/z von der der Erde ist.
Die Bewegungen des Mondes sind viel ungleichförmiger,alS die der Planeten. Newton suchte und fand die Ursache die-ser Ungleichheiten in der Anziehung der Sonne, welche sich mit