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Geschichte der Entdeckung der allgemeinen Gravitation durch Newton
Entstehung
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ihrer Oberfläche fallen macht, auch den Mond in seiner Bahnum sie treibt, so muß auch diese Linie MI genau eben sogroß seyn, als wir oben (in 4) unmittelbar aus dem Falledes Steines auf der Oberfläche der Erde gefunden haben,oder der Mond muß sich in der That in jeder Secunde um0 00414 Pariser Fuß der Erde nähern, oder endlich : sein Kreis,den er um die Erde beschreibt, und die Geschwindigkeit, mit wel-cher er in diesem Kreise einhergeht, muß so beschaffen seyn,daß die Linie Ml am Ende einer jeden Secunde genau jeneGröße hat. Wenn dieß durch Rechnung so gefunden wird, soist kein Zweifel, daß unsere obige Voraussetzung der Wahr-heit vollkommen gemäß ist, und daß daher auch alle die wuch-tigen Folgerungen, welche wir oben (Seite 25) aus dieserVoraussetzung abgeleitet haben, nicht mehr bloße vage Ver-muthungen, sondern wohlbegründete, durch Rechnung erwie-sene Schlüsse sind.

(LZrrechnnng der Linie ÜM aus der Amiaulsjeitund Entfernung des Mondes.) Wie soll man nun aber,unabhängig von allen weitern Hypothesen, bloß aus dem be-reits durch Beobachtungen bekannten Halbmesser L4 der Mon-desbahn (Seite 23), und aus der ebenfalls bekannren Um-laufszcit (Seite 18) desselben, die wahre Größe dieser LinieMl finden?

Suchen wir zuerst den Bogen 41>l oder den Weg, wel-chen der Mond in seiner Bahn während einer Secunde zu-rücklegt. Wir haben bereits oben (Seite 20) gefunden, daßder Mond in 27.321661 Tagen um die Erde geht, oder volle360 Grade um dieselbe beschreibt. Daraus läßt sich nun durch