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geometrischen Buche hinter einer Hecke. Dieser Augenblick ent-schied die künftige Bestimmung Newton's. Der Onke! sprachseiner Mutter zu, den Jungen studieren zu lassen, da er doch zunichts Anderem taugen wollte. Die Mutter gab, obschon unwil-lig, der Nothwendigkeit nach. ES wurde beschlossen, ihn an dasTrinity-Collegium in Cambridge zu schicken, für welches derGeistliche, der früher auch daselbst studiert hatte, eine besondereVorliebe hegte, der auch zugleich dem geringen Vermögen derMutter, zur Unterstützung ihres Sohnes, zu Hülfe zu kommenversprach.
(Newton's Eintritt in die Universität ?n Cambridge.)
Newton betrat diese Universität am Z. Juny des JahreS1660, im achtzehnten Jahre seines Alters. Der Jüngling,der bestimmt war, einst der Wissenschaft eine neue Gestalt zugeben, kannte sie noch nicht, als er die ersten Stufen ihresTempels betrat. Ohne den Beyrath wissenschaftlicher Freunde,die seine frühere Jugend hätten leiten sollen, kannre er nichteinmahl die bessern Bücher, auS welchen er sich selbst hättebelehren können. Er hatte mit Maschinen getändelt, und sichganz seinem Hange zur practischen Mechanik überlassen. AISer in dem Trinity-Collegium ankam, brachte er weniger Vor-kenntnisse mit, alS der gewöhnlichste Schüler bey dem Eintrittsin dieses berühmte Institut zu besitzen pflegt. Aber vielleichtwar eben dieser Mangel der Entwicklung seines Geistes nurum so günstiger. Er hatte keine Vorurtheile zu besiegen, erdürfte nichtS verlernen, und so folgte sein jugendlicher Geistganz den Gesetzen seiner eigenen Entwicklung; er konnte sichselbst gehen lassen den Weg des kleinsten Widerstandes, ohnevon den Gebirgen von Hindernissen beirrt zu werden, dievor seiner Bahn sich aufchürmten, die er aber nicht kannte,und die er so bald und so glorreich bekämpfen sollte.
So wurde also Cambridge der eigentliche geistige Ge-burtsort Newton's. Hier entfaltete sich sein hoher Geist, hierversuchte der junge Aar seine ersten Flüge, und hier endlich,in den Mauern diescS JnstitticS, machte er die drey großenEntdeckungen, durch welche er seinen Nahmen für alle Zeiten