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Geschichte der Entdeckung der allgemeinen Gravitation durch Newton
Entstehung
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kunst beschäftigte ihn anhaltend, und die Wände seiner Stubewaren ganz mir von ihm gefertigten Rissen und Portraitenbedeckt. Selbst der Dichtkunst war er nicht abhold, wie er dennschon als GreiS öfter mit einer Art von kindlicher Selbstgefällig--keit zu erzählen pflegte, daß er, als er noch auf der Schule zuGranlham war, sehr hübsche Verse gemacht habe, was sonderbarmir der Abneigung comrastirre, die er in seinem höheren Altergegen alle poetischen Compofitionen hegte, eine Abneigung, dieoft bis zur völligen Mißachtung ging. Hier lernte er auch MißStorey, das Mädchen seiner ersten und letzten Liebe, kennen.Ihre Gesellschaft zog er jeder andern vor, und er kannte keineangenehmere Beschäftigung, als ihr kleine Tische, Schränke unddergleichen zu verfertigen, welche sie bey ihren Arbeiten gut undgern brauchen konnte. Seine Zuneigung zu dem jungen Mäd-chen scheint erst mehrere Jahre später, als er Granrham schonverlassen hatte, in eigentliche Liebe übergegangen zu seyn. Aberdie Dürftigkeit beyder Theile.hinderte sie, an eine innigere Ver-bindung zu denken. Miß Storey heirathete später einen andernMann, und Newton setzte seine hohe Achtung für die Freundinnseiner Jugend bis in sein spätestes Alter fort. Er besuchte sieregelmäßig, wenn er nach Lincolnshire kam, das letzte Mahl inihrem zweyundachtzigsten Jahre, wo er sie dann gewöhnlich vonden kleinen öconcmischen Hindernissen, die sie öfter drückten, zubefreyen suchte.

Im Jahre 1656, in seinem vierzehnten Jahre, wurde ervon seiner Mutter wieder nach Hause genommen, um sie in ih-ren landwirthschaftlichen Geschäften zu unterstützen; aber esfehlte ihm alle Lust zu Dingen dieser Art. Irgend ein altesBuch, das er von seinen Nachbarn ausgeliehen hatte, die Aus-führung eines Modells, die Verfertigung einer neuen Wasser-mühle, die Construction einer Sonnenuhr auf seinem Wohn-hause diese Gegenstände fesselten ihn viel mehr, als die

Sorgen der Wirthschaft. So sah man ihn oft sinnend mit ver-schränkten Armen zwischen den Feldern gehend, während dieHeerde, die er bewachen sollte, seitab sich verlor, die Wiese zer-trat und das Getreide vernichtete. Hier traf ihn einst sein Onkel,William Ayscough, ein Geistlicher der Nachbarschaft, mit einem

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