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Theil 1 (1837)
Entstehung
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358
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Ueberzeugung zu verschaffen. Allein alle wurden davonzurückgchalren, und zwar die Einen aus Furcht, sichpersönlichen Gefahren auszusetzen, die Andern ausBc-sorgniß, die, von denen sie gastfreundlich aufgenommenworden sind, oder selbst alle katholische Einwohner Je-rusalems bloszustellen. Man spricht nichts desto weni-ger von einigen Personen, welche als Araber verkleidet,die Erfüllung ihres Wunsches erreichten; man nenntunter andern einen Spanier mit Namen Don DomingoBadia y Leblich, welcher unter dem Namen Ali-Bei-el-Abassi gereist ist, und Herrn Burkhard, einen aus-gezeichneten Gelehrten von Basel, welcher den NamenIbrahim-Scheik angenommen hatte; beyde gaben sichfür Mahometancr aus. Es wäre möglich, daß derLetzte es wirklich gewesen; denn er sagte es selbst ganzoffen, ohne von der Schande beunruhiget zu scheinen,^in Renegat geworden zu seyn. Gewiß ist, daß Beydehinlänglich gut arabisch sprachen, um für Eingebornegehalten zu werden.

Im Jahre i«l!i wandte Madame Belzoni mit Er-folg die nämliche List an. Unter der Verkleidung einerTürkin gelang es ihr, unaufgchaltcn in die Moscheezu kommen. Sic sah daselbst eine große Anzahl Säu-len, grvßtcntheils von Granit, deren Kapitäler ihr grobgearbeitet zu seyn schienen, wie alle Bauwerke derMuhametaner. Nachdem sie in eine Art Kabinet ge-treten war, welches durch ein großes Fenster sein Lichterhielt, fand sie daselbst einen katholischen Mauerer,Welcher ihr sagte, daß hier der heilige Greis Simeon,