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Theil 1 (1837)
Entstehung
Seite
356
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welche sich s Fuß über den Boden des Platzes erhebt,und ein Biereck vorstellt, von dem jede Seite 2vv Fußlang scyn mag. An jedem der vier Hauptpunkte isteine Treppe von 3 marmornen Stufen, auf welcher manhinaufsteigt.

Das Gebäude ist achteckig, und hat eine Kuppel mit' einer Laterne von derselben Form, welche mit verschieden-farbigen Gläsern geschmückt ist. Die Mauern, welchemit kleinen Bierecken von Marmor oder gemahltemPorzellan bekleidet sind, bieten dein Auge den Anblickeiner Art Musterarbcit dar, vie mit willkührlich gear-beitetem Laub- und Blätterwerk eingefaßt ist, durchwelches die merkwürdigsten Stellen des Koran, mitgoldenen Buchstaben geschrieben, um mich so auszu-drücken, wie eingerahmt sind.

Ganz nahe dabey ist der Brunnen der Abwaschung,wo die Türken sich vor dem Gebete reinigen.

Die Entfernung, in welcher sich der Beobachter selbstan der Stelle befindet, welche ich einnahm, erlaubt nichtdie Verhältnisse des Gebäudes auf genaue Art zu be-rechnen. Den Schriftstellern zufolge, welche hievonmit einiger Kenntniß zu sprechen scheinen, wäre derUmfang desselben 256 Fuß, seine Hohe 120 Fuß.

Mein Türke versicherte mich mit dem grüßten Ernste,daß man im Innern einen Stein von ungeheurcrGrüßein der Lust hängen sehe, wo er sich, wie durch ein Wun-der, schwebend erhalte. Mein Dolmetscher, welcherweder dumm, noch leichtgläubig ist, bestätigte es, undsonderbarerweise sagte mir ein katholischer Mauerer,