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Theil 1 (1837)
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men, und der dich auch gegenwartig das geheimeEebetmeines Herzens hören läßt. Deine ewige und all-mächtige Gottheit schläft niemals, und es ist nur die sterb-liche Hülle des unerschassenen Wesens, welche in diesemGrabe ruht, die nicht wie die meinige, und die allerSterblichen der Verwesung unterworfen ist; immernahe deinem Geschöpfe umfaßt deine göttliche Gegen-wart seine geheimsten Gedanken; kein Wort entschlüpftmeinen bebenden Lippen, kein Seufzer meinem gepreß-ten Herzen, den du nicht vorher gekannt hättest, o meinHeiland, o mein Gott! Ja mein Jesus! dessen Rechtemit Macht bewaffnet ist, dessen Name heilig ist, undden kein Name, nicht einmal der erhabene Name, mitdem dich der Himmel ruft, auszudrücken vermag!großer Gott! Anfang und Ende aller Dinge, der duvon allen Zeiten her dich der Liebe geopfert hast, duschläfst nur, du schläfst um plötzlich zu erwachen. Soschufst du in einem Augenblicke das Weltall; von dirgerufen rollten die flammenden Sonnen hin, und zogendie folgsamen Himmelskörper nach ssch. Du schläfst,und dieses Grabmal, an welches ich mein vor Schmerzund Liebe klopfendes Herz drücke, das deinen heiligenKörper umschließt, wird dich vom Tode erwecken, undseinen bebenden Staub stampfen sehen-

»Aber welche Laute berühren mein Ohr! Aus derTiefe dieses Grabes scheint eine himmlische Stimmeheraufzutöncn, welche mir die rührenden Worte zu-ruft: Kind meiner Thräncn und meines Blutes, willstdu deine Tage bis zum schrecklichen Augenblicke deines