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Theil 1 (1837)
Entstehung
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Befehl gegeben habe, den Zug gefangen zu nehmen.Wirklich unterrichtete ihn bald ein Geräusch, welchesvon Reiterei herrührte, von der Gefahr, in der er sichbefand. Er hatte nur noch so viele Zeit, den Sargdurch Zcrschneidung der Stricke, mit welchen er auf denKameelen festgebunden war, fallen zu lassen, und mitHilfe der Dunkelheit die Flucht zu ergreifen. Ich habediesen schönen Sarg mitten im Wege, auf dem er nochgegenwärtig liegt, ohne daß ihn Jemand anzurührenwagt, oft gesehen und betrachtet. Wey der Ankunftder Egypticr hätte ich vielleicht die Erlaubniß erhaltenkönnen, ihn mitzunehmen und nach Europa zu schicken;allein die Fastenzeit nahte heran, und andere Gedankenbeschäftigten mich. Uebrigens kann ja auch der Mann,welcher so viele Mühe und so viele Kosten daran wen-dete, in den Besitz dieses Sarges zu gelangen, nochhoffen, durch einige Schritte bcy Ibrahim die völligeAusführung seines Planes spater zu erreichen, und eswäre schmerzlich für ihn, sehen zu müssen, daß ihm be-reits ein Anderer zuvorgekommen.

Dieser Sarg ist von weißem Marmor mit halb er-habener Arbeit von großer Schönheit geschmückt, dieaber weder Figuren von Menschen, noch von Thicrendarstellt, sondern nur Blätter, Weinstöcke und Blumen.

Eine halbe Stunde von den Gräbern der Königebefinden sich die der Richter Israels. Sie sind von der-selben Art, wie die vorhergehenden; aberwenigcrpracht-voll. Die Eingangsthüre, über welcher sich ein Drey-schlitz, ein ansehnliches aber geschmackloses, Werk, erhebt,