Druckschrift 
Theil 1 (1837)
Entstehung
Seite
313
Einzelbild herunterladen
 

313

auf der Spitze des Berges zu, und ich kann sagen, daßich diese Augenblicke unter die glücklichsten meines Le-bens zählen werde.

Wenn man so zurückgeht, als wollte man nach Je-rusalem zurückkehren, und immer auf der Spitze desBerges bleibt, findet man eine Moschee auf dem Platze,wo vormals eine Kirche von höchster Pracht gestandenist, welche von der heiligen Helena an der Stelle, woJesus, Christus nach seiner Auferstehung gegen Himmelstieg, erbaut worden ist. Diese Moschee, welche einzu-stürzen droht, ist von schlechten Häusern umgeben, dievon Türken bcwohnr werden.

Im Mittelpunkte sieht man in einer Art Kapelledie Spur, welche der linke Fuß des Heilandes in demAugenblicke, als er die Erde verließ und sich zum Him-mel erhob, in den Stein eingedrückt hat.

Man versichert, daß man daselbst sonst auch denEindruck des rechten Fußes gesehen habe, daß ihn jedochdie Türken weggenommen und vergraben haben, umihn später in die Moschee des Tempels zu versetzen.Die Unzulänglichkeit der Nachrichten, welche ich überdiesen Gegenstand eingezogen habe, erlaubt mir nichtetwas Bestimmtes darüber zu sagen.

Was den Eindruck des linken Fußes betrifft, so istsein Daseyn völlig unzweifelhaft, obgleich er durch dieunzähligen Küsse der Pilger, welche ihm seit so vielenJahrhunderten aufgedrückt worden sind, sund vielleichtauch durch einige fromme Diebereien, welche eine strenge

Reise nach Jerusalem, r. Bd. ..