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Theil 1 (1837)
Entstehung
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verloren haben, wo selbst die süßesten, reinsten, undheiligsten Neigungen und Bande von dem Gesetze,und seinen Vollziehern sür nicht mehr erachtet werden,als für eine Art Mitschuld an dem Verbrechen derje-nigen, mit welchen uns diese Neigungen und Bandevereinigen. Es ist das Urtheil, das einen Vater, anwelchem die Gerechtigkeit der Zeit das Verbrechen einesSohnes strafen wollte, den die vaterliche Zärtlichkeitden Henkern nicht überliefern wollte, auf das Schaffetgeschickt hat; und dieser Vater ist ergeben, zufrie-den und freudig darüber gestorben, daß er auf dieseWeise seinem Sohne das Leben erhalten hat. O! ichbin nun nicht mehr Herr der Rührungen, welche meineSeele erfüllen. Die herzzerreißendsten und zugleich diesüßesten Gedanken entstehen in mir; sie sind im heftig-sten Kampfe miteinander begriffen, und mitten in diesemStreite, welcher mir zur unaussprechlichen Qual wird,höre ich in meinem Innern eine Stimme, welche mir zu-ruft: Q! wenn dieser Vater dein Vater wäre!

»Wenn dieser Vater mein Vater wäre!« Beydiesem Gedanken habe ich keine Worte mehr; ichschweige und lasse stillschweigend meine Thränenfließen!

Was würde in mir vorgehen, wenn ich plötzlichan den Ort selbst versetzt, wo dieser Vater verurthcilt,auf das Schaffet geschleppt, und geopfert worden ist,in den Saal kommen würde, wo das ungerechte Ur-theil gesprochen wurde, wenn ich dort mit eigenenAugen sowohl den Platz sehen würde, wo die Nichter