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Theil 1 (1837)
Entstehung
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selbst, welchen Jesus mitseinen Thränen,seinemSchweißeund seinem Blute befeuchtet hat.

Wenn ich die Jahrbücher der menschlichen Gercch-tigkeitspflege j durchblättere, und darin die Strafe lese,welche einen Schuldigen traf, so bin ich, wenn in sel-ber auch nur etwas von ungerechter und unnützer Strengelag, geneigt, das Verbrechen zu vergessen, und denzu beklagen, der es begangen hat. Eine Stimme derMenschlichkeit legt dem Gefühle strenger Billigkeit,wel-ches meiner Vernunft sagt, daß der Verbrecher gestraft,und die Gesellschaft gerächt werden müße, Stillschwei-gen auf, und ich fühle nur Mitleiden.

Wenn ich weiter lese, und auf ein Urtheik stoße, wodie Gerechtigkeit sich getäuscht hat, und wo ich deut-liche Beweise der Unschuld desjenigen wahrnehme, denihr Schwert getroffen hat, wie fremd er auch immermeiner Zuneigung, meinen Verhältnissen, meiner Re-ligion, und meinem Lande seyn möge, so wird meineSeele gerührt, sie empört sich, sie beseufzt, und beklagtden Jrrthum, und verwünscht die Ungerechtigkeit;und die Qual des Vcrurtheilten wird auch mir zurQual.

Aber indem ich fortfahre, in der Geschichte der mensch-lichen Gerichte zu blättern, werde ich plötzlich durcheines jener Todcsurtheile aufgehalten, deren man nurzu viele findet in diesen Zeiten des Fluches, welche glück-licherweise in dem Laufe der Jahrhunderte selten sindin denen die ruhmwürdigsten und ehrenvollsten Dingeund Handlungen den Ruf des Ruhmes und der Ehre