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Schicksal Thränen vergaßen, redete, und sie aufforderte,über sich selbst zu weinen.
Der Weg, welcher sonst auf den Kalvarienbergführte, und den der Heiland nahm, besteht nicht mehr.Er ist mit Hausern bedeckt, in deren Mitte die neunteStation ist! Sie ist ebenfalls durch eine dicke Säulebezeichnet, zu welcher der Fanatismus der Türken denZugang unangenehm gemacht hat, indem sie da Unrathaufgehäuft haben, um die Christen davon entfernt zuhalten. Um auf den heiligen Berg zu kommen, mußder Pilger einen neuen Weg nehmen, welcher gegenso Schritte von da entfernt ist. Die zehnte Stationund die vier letzten sind in der unermeßlichen Kirche desheiligen Grabes, welche, wie ich ihnen gelegentlich schonbemerkte, den Ort einschließt, wo Jesus seiner Kleiderberaubt, und mit Galle getränkt worden ist, die Stelle,wo er ans Kreuz genagelt wurde, den Kalvarienberg,wo er am Kreuze starb, und das Grab, in welches ergelegt wurde.
Ich habe Ihnen, mein theurer Freund! ganz kurzzwar, aber mit möglichster Genauigkeit die Orte ge-schildert, welche der Heiland auf seinem langen Lei-denswege durchging. Die Begebenheiten, welchediescsGemälde unfern Betrachtungen darbietet, waren vonJsaias 7 Jahrhunderte vorher angekündigt worden,und Gott hat sie ihm damals gezeigt, als wenn sieschon in Erfüllung gegangen wären. Der Prophethatte den Mann des Schmerzeus für uns leiden rmd