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Theil 1 (1837)
Entstehung
Seite
296
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Platz, auf dem dieses Haus, von welchem selbst dieRuinen verschwunden sind, gestanden hat. Gegenwärtigsieht man hier die Wohnung einer griechischen Familie.Man zeigt die Stelle, wo diese heldenmüthige Frausich mitten durch die Soldaten und die Menge drängte,welche Jesus umgab, und zu seinen Füßen stürzendseine entstellten Züge abtrocknete, welche auf dem Tuche,womit sie das heilige Angesicht des Erlösers der Weltberührte, abgedrückt blieben.

Gegen 100 Schritte vom Hause der heiligen Ve-ronika ist das Richtthor, durch welches die Verbrechergeführt wurden, die auf dem Kalvarienbcrge hingerichtetwerden, sollten. Dieses Thor ist bis zur Hälfte seinerHöhe zugemauert; hinter demselben sieht man die stei-nerne Säule, an welcher der Urteilsspruch des Pilatusbefestigt war. Sie ist hoch, und man sieht sie dahervon weitem.

Von dem Richtthore bis zu dem Orte, wo Jesuszum zwcytcnmale unter der Last des Kreuzes niederstürzte,zählt man ohngefähr so Schritte. Hier ist die siebenteStation. Sie ist durch einen Einschnitt bezeichnet,welchen man in einem Steine der Mauer sieht.

Von dem Richtthor an beginnt der Weg bis zurSpitze des Kalvarienberges steiler zu werden.

Die achte Station ist von der vorhergehenden gegenZg Klafter weit entfernt. Man erkennt sie an einerdicken Säule, welche vor einem unansehnlichen und zu-gemauerten Thore steht. Hier war es, wo Jesus Chri-stus zu den Frauen von Jerusalem, welche über sein