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er es erlassen, in die Gewalt der Bösen geben, undihn endlich unvermeidlich zu einer Pflichtvergessenheichinreißen, von welcher der Gedanke allein ihm Anfangsein Greuel war.
»Ich will ihn züchtigen lassen, und dann in Frcpheitsetzen, sagt Pilatus: Kmoirllatum orZ» illum llimir-law*)« und er verdammt Jesus zur Geißelung.
Wilde Soldaten zerreißen mit Ruthen oder Riemenden Körper dessen, von dem er selbst einen Augenblickvorher öffentlich erklart hatte, daß er keine Schuld anihm finde. Das Blut strömt unter den häufigen Strei-chen herab; sie bedecken seine blutigen Schultern miteinem purpurnen Fetzen, geben ihm ein Rohr in dieheiligen Hände, setzen ihm eine Dornenkrone auf'sHaupt, drücken sie mit Wuth hinein, überhäufen rhumit Backcnstreichen, speien ihm ins Gesicht, und diesenso grausamen Mißhandlungen fügen sie einen nochgrausamern Spott bey, indem sie sich vor ihm nieder-werfen, und mit gräßlichem Hohne ausrufen: »Scygegrüßt, König der Juden.«
Dieß ist der Augenblick, den Pilatus wählte, umihn der Rathsversammlung der Juden und dem Wolkezu zeigen. Er bestieg den Lithostrotos, Jesus mit sichdahin nehmend, welcher vor Ermüdung, Schmerz undSchmach erschöpft war, und hier, von einer Gallerieaus, welche gegenwärtig den Namen »Leos llomo.
*) ZnkaS. 2Z, 22.
Reise nach Jerusalem. I. Bd.