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eignisse, wie sie in der evangelischen Geschichte aufge-zeichnet sind, indem ich mit dem Wege der Gcfangen-nehmung begann. Dieser Weg faßt den ganzen Raumin sich, welchen Jesus Christus von dem Orte an, woer gefangen wurde, bis zu dem Augenblicke durchschritt,wo Pilatus, zu feige, um von seinem Ansehen zu Gun-sten der Unschuld Gebrauch zu machen, in der Hoffnung,die! Menge zu rühren, und ihre Wuth zu entwaffnen,ihr Jenen, dessen Blut sie verlangt hatte, mit denAuszeichnungen eines lächerlichen Königthums bekleidet,verhöhnt, und mit Wunden bedeckt, vorführte, und zuihr sagte: Leoo lioino! Seht ein Mensch!
Begleitet von Jakob, meinem Dolmetscher, welcher sehrgut türkisch und arabisch spricht, ging ich zum Thoredes heiligen Stephan hinaus. Wir stiegen den Berghinab, wo der Heilige gesteiniget worden ist, und ge-langten über die Brücke des Flusses Cedron zur erstenStation nach Gcthsemani, in diesen geheiligten Garten,den Jesus mit seinem Schweiße und seinem Blutebefeuchtete, wo er gefangen, gebunden und geknebeltworden ist, um von da nach Jerusalem geschleppt zuwerden. Die schmerzlichen Gedanken, welche mich hierdas erstemal ergriffen hatten,') zerrissen aufs neuemeine Seele. Die Stelle, wo der Heiland durch denKuß des schändlichen Judas verrathen worden ist, jene,wo das erhabene Opfer sich den Soldaten zeigte, welche
*) Sieh den t/>. Brief.