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Zungen des Abendlandes zu fürchten hatten, und durch!die Siege dds Melek-Araf von den Christen Palästinasbefrcyt, erhielten sich die baharitifchen Sultane imBesitze ihrer Eroberungen bis zum Jahre 4382. Ge-gen diese Zeit hin wurden sie von den Mameluken vonCirkassien gestürzt, welche nach einander einen der ihri-gen auf den Thron setzten und bis zum Jahre 1417herrschten. Turmon - Wey, der letzte von denen,welche sie zur höchsten Gewalt erhoben hatten, warddurch den grausamen Sclim I, Kaiser der Türken, inzwey Schlachten besiegt und verlor sein Leben auf eineschmachvolle Weise. Er wurde auf Befehl des Sie-gers, welcher Herr aller seiner Staaten geblieben war,an einem der Thore von Groß-Kairo aufgehangen.Palastina hat seitdem nicht mehr aufgehört, den otto-manischcn Kaisern anzugehören, welche mit ihren Titelnden der »Herrn und Diener von Jerusalem« verbinden.
Ich weiß nicht, mein theuercr Karl! in welchemGrade diese schreckliche Reihe von Uebeln, welche wah-rend so vieler Jahrhunderte Jerusalem trafen, und vondenen Ihnen meine Feder in der Eile, und um so zusagen, im Fluge nur ein sehr unvollkommenes Bildgeben konnte, auf Sie Eindruck gemacht hat. WennIhre Seele dabcy alles das empfindet, was die meinigeempfunden hat, so haben Sie einen Eindruck empfan-gen, der sich nicht mit Worten beschreiben läßt. Acht-zchmnal erobert, siebenzehnmal geplündert und in Rui-nen gelegt, nachdem es während des Krieges jedesElend, jeden Schrecken erfahren hat, welche diese Gei-