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Theil 1 (1837)
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leidenschaft Gehör zu gehen, sondern nur der Weisheitund der Tugend die Krone zu verleihen. Diese Wäh-ler, deren Namen uns die Geschichte nicht aufbewahrthat, waren sorgfältigst bemüht, die Meinung des Hee-res über jeden der Anführer zu erforschen. Wilhelmvon Tyrus berichtet, daß sie so weit gingen, die Ber-trauten und die Diener derjenigen, welche Anspruch aufdie Krone von Jerusalem hatten, auszuforschen und sieeinen Eid leisten ließen, alles, was sie über die Sitten,den Charakter und die geheimsten Neigungen ihrerHerren wüßten, zu entdecken. Die Diener Gottfriedsvon Bouillon legten von seinen häuslichen Tugendendas glänzendste Zeugniß ab, und in ihrer ungezwun-genen Aufrichtigkeit machten sie ihm nur einzig daszum Borwurfe, daß er die Bilder und Gemälde derKirchen mit einer nutzlosen Neugierde betrachte, undbey selben selbst nach dem Gottesdienste so lange ver-weile, daß er oft die Zeit der Mahlzeit da zubringe,so daß die für seine Tafel bereiteten Speisen kalt wür-den und den guten Geschmack verlören.«

»Nachdem die Wähler reiflich überlegt und allenöthigen Erkundigungen eingezogen hatten, riefen sieGottfrieds Namen aus. Diese Wahl verursachte diegrößte Freude im christlichen Heere, welches dem Him-mel dankte, daß er ihm den zum Oberhaupt und Ge-bieter gegeben habe, der sie so oft zum Siege geführthatte«

Nach den anziehenden Einzelnheiten, welche dieunpartheiische Erzählung, die Sie so eben gelesen ha-