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mit dem Herzog von Bouillon, den er zu seinem Lehns-herrn angenommen hatte.«
»Aber die Kreuzfahrer wendeten bald ihre Blickevon den ihrer Tapferkeit verheißenen Schätzen ab, umeine weit kostbarere Eroberung zu bewundern; es wardieß das wahre Kreuz, welches durch Chosroes hin-weggeführt und durch Heraklius wieder nach Jerusalemzurückgebracht worden war. Die in der Stadt einge-schlossenen Christen hatten es während der Belagerungder Aufmerksamkeit der Muselmänner entzogen. DerAnblick desselben erregte unter den Pilgern das lebhaf-teste Entzücken. Die Christen, sagt eine alte Chronik,waren über diesen Gegenstand so erfreut, als wenn sieden Körper Jesu Christi wirklich daran hängen gesehenhätten. Es wurde im Triumphe in den Strassen Je-rusalems herumgeführt und dann wieder in der Kircheder Auferstehung aufgestellt.«—
»Zehn Tage nach ihrem Siege beschäftigten sichdie Kreuzfahrer damit, den Thron Davids und Salo-mons wieder zu errichten und auf selben ein Oberhauptzu setzen, welches im Stande wäre, eine Eroberung,welche die Christen um den Preis so vielen Blutes ge-macht hatten, zu« erhalten und zu behaupten. Manordnete Gebete, Fasten und Almosenspendcn an, damitder Himmel die Gnade habe, bey der Wahl, welchesie vornehmen wollten, den Vorsitz zuführen. Die-jenigen, welche ernannt worden waren, den Königvon Jerusalem zu wählen, schwuren in Gegenwart deschristlichen Heeres keinem Eigennütze und keiner Privat-