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und verlangte von den Opfcrpriesiern, daß sie einMittel aussindig machen möchten, um eine Wolkszahlungvornehmen zu können. Diese wählten hiczu die Zeitdes Osterfestes, wo von ö bis Uhr die Opfcrthieregeopfert wurden. Das Fleisch derselben wurde hieraufvon den Familien verzehrt, von welchen keine schwächerals 10 Personen scyn konnte, die aber bisweilen 20stark waren. Man fand, daß 255600 Thiere geopfertworden waren, welches, wenn man auf ein Thiernur 10 Personen annimmt, eine Zahl von 2556000gereinigter und geheiligter Menschen giebt; denn manließ zur Darbringung der Opfer weder die Aussätzigen,noch diejenigen, welche die Krankheit des Saamen-slußes hatten, noch die Weiber, welche an der ihneneigenen Unpäßlichkeit litten, noch die Fremden zu, welcheobgleich nicht von jüdischer'Abkunft, es doch aus Fröm-migkeit nicht unterließen, diesem Feste bcyzuwohncn.«
»So fand sich diese große Anzahl, welche vorderBelagerung aus verschiedenen Gegenden nach Jerusa-lem gekommen war, daselbst eingeschlossen, als siebegann. — «
»Nachdem, was ich eben erzahlt habe, glaube- ichnicht, daß jemals menschliche Unfälle, jemals von Gottgesendete Geißeln den Untergang einer so großen Volks-menge verursacht haben, als diejenige war, welchewahrend dieser großen Belagerung durch die Pest, durchdie Hungersnoth, durch Feuer und Schwert umkamoder in die römische Sklaverei gerieth.«
»Die Soldaten wühlten sogar in den Kloaken, und