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Theil 1 (1837)
Entstehung
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Verderben kehrte. So wurde das Verbrechen, welchesTitus Befehl öffentlich zu thun hinderte, nun im Ge-heimen begangen. Diese Grausamen, sich nun wohlin Acht nehmend, von den Römern bemerkt zu wer-den, fuhren fort, den Flüchtlingen, welche in ihreHände gefallen waren, den Bauch aufzuschneiden, umGold zu suchen, und durch einen so abscheulichen Ge-winn ihr brennendes Verlangen nach Reichthum zubefriedigen; allein meistentheils fanden sie nichts. Aufdiese Weise wurde der größte Theil dieser armen Leutedas unglückliche Opfer einer trügerischen Hoffnung,und diese empörende Unmenschlichkeit hielt mehrere Ju-den ab, die Stadt zu verlassen und sich den Römernzu überliefern.«

Unterdessen fuhr die Hungersnot!) fort, in derStadl eine solche Verheerung anzurichten, daß dieMenge derjenigen, welche durch sie hingerafft wurden,unzahlbar war. Wer wäre im Stande, all das Elendzu beschreiben, das sie verursachte? Wenn man nurden mindesten Verdacht hatte, daß in irgend einemHause etwas Eßbares sey, so wurde ihm der Krieg er-klärt. Die besten Freunde wurden Feinde, und trach-teten ihr Leben mit dem zu erhalten, was sie sich einerdem andern entreißen konnten. Man glaubte es nichteinmal den Sterbenden, wenn sie versicherten, daß ih-nen gar nichts mehr übrig geblieben sey, und es warmehr als grausam, daß man sie durchsuchte, um zusehen, ob sie nicht etwa ein Stück Brod verborgenhätten. Wenn sich nun diese Menschen, denen kaum