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zu erheben schienen. In einen sehr engen Raum ein-geschlossen hielten wir wohlweise unsere Pscrde an denZügeln. Jedesmal, so oft ich einen Bissen Brod zumMunde brachte, wieherte mein Pferd und stampfte mitdem Fuße, bis ich mit ihm theilte. Wie sehr war icherstaunt, als ich am Ende der Mahlzeit in einem Au-k genblicke, wo meine Gedanken mit der Sondcrbalkeitdes Schauspieles beschäftiget waren, welches die Ver-einigung unserer Genossen mitten unter so vielen Ge-fahren, die uns umgaben, darbot, meinen Dolmetscher» sah, welcher mir eine Tasse herrlichen Kaffes in einersehr schönen Tasse darreichte. Mit einer sehr feinenAufmerksamkeit hatte er ihn so heimlich bereitet, daßich weder Feuer noch Rauch gesehen hatte. Der Kasseist hier eines der ersten Bedürfnisse; ich wußte dicßaus Erfahrung; allein hätte ich jemals vcrmuthen tön-ncn, ihn an diesem Orte zu bekommen? —
Nach vollendeter Mahlzeit setzten wir unfern Wegk fort.
Indessen waren die Beduinen, welche wir sehr fernglaubten, uns noch nicht so nahe gewesen als jetzt.Sie hatten sich hinter die Felsen verborgen; wir sahendurch die Zwischenräume bald die Spitze einer Lanze,bald einen Turban, welche sich näherten und sogleichwieder zurückzogen. Ein Angriff von ihrer Seite schienmir gewiß, und ich besorgte ihn um so mehr, da wirgenöthiget waren, hinter einander zu gehen und unserePferde am Zaume zu führen, so daß wir wenig Mittelzur Vertheidigung hatten. Wahrscheinlich bedachten
Reise nach' Jerusalem. I. Bd. g