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Sieg dieses Fürsten über die Philister auf der Ebenevon Naphaim, von welcher ich Ihnen sagte, daß ichsie von Jerusalem kommend zur Rechten gesehen habe,als auch an die ruhmwürdige Wcrsagung, welche ersich, obwohl vom brennenden Durste gequält, aufer-legte, von dem Wasser zu trinken, welches drcy braveManner seines Heeres mit Gefahr ihres Lebens mittendurch die Feinde hcrbcygeholt hatten. „Gott behütemich«, sagte er, „so etwas zu thun; ich würde dasBlut dieser Tapfern zu trinken glauben.« Merkwür-dige Worte, welche man um so mehr bewundernmuß, wenn man die Hitze dieses Landes und den gren-zenlosen Durst kennt, welchen sie besonders nach denAnstrengungen eines langen Kampfes erzeugt.
Da ich gerade vom Wasser spreche, muß ich Ihnennoch sagen, daß das Wasser des Brunnens des Klo-sters zu Bethlehem vortrefflich ist. Wenn man vondemselben ausgießt, glaubt man den reinsten Krystallzu sehen, jeder Tropfen gleicht einem Diamanten. DasWasser des Brunnens in Jerusalem ist noch vorzüg-licher. Ich habe es nie so klar gesehen und getrunken.Können Sie wohl glauben, daß es mir bey Tische oftbegegnet ist, daß ich um des Vergnügens willen, eszu betrachten, meine Mahlzeit unterbrach? So außer-ordentlich erschien mir die Reinheit desselben.
Eine Stunde von Bethlehem befinden sich dieTeiche Salomons, Piscinae gqnarnrn, von denendieser Fürst spricht, wenn er alle die großen Werkeaufzählt, die er unternahm, um sich glücklich zu ma-