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der Meinung, daß alle christlichen Jungfrauen dieWelt fliehen und sich lebendig in die Einsamkeit begra-ben sollen. Die Gesellschaft bedarf zu ihrem glücklichenBestehen mehr noch als zur Ehre und zum Ruhme derReligion, eben so gut Frauen und Mütter, wie die hei-lige Paula, als Gott geweihte Jungfrauen, wie dieheilige Eustochium. Allein, ich versichere Sie, amSarge dieser zwcy Heiligen konnte ich den Wunschnicht unterdrücken, daß gewisse Mütter, welche dieWelt mit ihren unheiligen Gesellschaften, mit ihrenBallen, ihren Spaziergängen, ihren Konzerten, ihrenFesten verführt, welche die Jugend, die Reitze ihrermit Blumen geschmückten und gekrönten Töchter Bli-cken aussetzen, die selten keusch sind, — ich kann, sageich, den Wunsch nicht unterdrücken, daß solche Mütterin ihrem Hause eine Kopie dieses Bildes besitzen möch-ten, damit sie mit dessen Hilfe begreifen lernten undihren Töchtern begreiflich machen könnten, daß dieSchönheit eben so schnell verwelke, als die Blume,deren Glanz sie besitzt; daß die Freuden aufhören, daßdas Ansehen die Gebrechlichkeit des Glases hat, daß derReichthum sich verliert, daß das Spielen, das Lachen,das Vergnügen oft mit bittcrm Schmerze vermischt istund immer an die Neue grenzt; — daß es endlich in-mitten der Welt, wie ferne von ihr, nichts Festes undDauerhaftes gibt, als die Tugend.
Von dem Orte, wo wir uns eben befinden, müssenwir denselben Weg wieder zurückgehen, um in die hei-lige Grotte zu kommen. Man kommt an einem Altar