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Theil 1 (1837)
Entstehung
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hören und zu sehen, wie er mit wiederholtem GeschreiBlut, Blut verlangte; noch wilde Henker, welche be-gierig darauf waren, dieses Blut zu vergießen! undwelches Blut, o großer Gott!

Aber Bethlehem! Mein ganzes Leben hindurchhatte dieser Name allein Empfindungen einer reinenFreude, eines unaussprechlichen Entzückens in mir her-vorgebracht. Ich habe ihn niemals aussprechen hören,und ihn niemals selbst ausgesprochen, ohne ein gewis-ses Entzücken zu empfinden. Sie sind Christ, meintheuerer Karl! Sie sind fromm! urtheilen Sie nurselbst, wie die Rührung meiner Seele um so lebhafterund um so süßer werden mußte, je mehr ich mich Beth-lehem näherte.

»In kurzer Zeit werden meine Augen dieses Beth-lehem sehen, dessen Name mir so lieblich klingt, sie»werden es sehen! Sie werden den Stall sehen, wo»der schönste aller Menschenkinder, wo der Herr des»Weltalls, der Bewunderungswürdige, das Wort des»Lebens, wo mein Heiland geboren worden ist, wo er»von der schönsten, von der heiligsten Jungfrau gebo-»ren worden ist! Sie werden die Krippe sehen, in»welcher er in Windeln eingewickelt lag, diese Krippe,»welche allein eine solche Mutter einem solchen Sohne»zur Wiege geben konnte. Sie werden auch den Ort»sehen, wo die Hirten der umliegenden Gegend von»der Stimme der Engel gerufen, ihn anbeteten, dm»Ort, wo die Könige aus dem Orient knieten, von»jenem wunderbaren Sterne dahin geleitet, um dem