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Theil 1 (1837)
Entstehung
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maßigen wollen, welche der plötzliche Anblick des Gra-bes Jesu hervorgebracht hätte. Glaubt man nicht hiergewissermaßen die Engelsstimme zu vernehmen, welche,wie den heiligen Frauen, den Christen zuruft: »Trö-stet euch, er ist nicht hier. Noie est llie! "

Dem Postamente gegenüber sieht man eine Oeff-nung oder eine kleine sehr niedere und noch engereThürc, durch welche ein sehr Heller Schein dringt. Umdurch selbe zu kommen, muß man sich bis zur Hälftedes Körpers bücken. Sie führt in ein Kabinet vonungefähr 6 Fuß Lange, eben so viel Breite und bcy-nahe » Fuß Höhe, welches durch 40 Lampen erleuchtetwird, deren Nauch durch drcy an der Decke ange-brachte Oeffnungcn seinen Ausgang hat. Zur Rech-ten bemerkt man eine Tafel von Marmor, welche dieLange des Kabinets hat, aber nur halb so breit ist,das heißt, 6 Fuß Länge zu Z Fuß Breite; ihreHöhe ist ungefähr 2 Fuß. Dieses Kabinet ist das hei-lige Grab und die Tafel die Grabestafel, auf welcheder Leichnam unsers Herrn Jesu Christi, das Hauptnach Abend und die Füße nach Morgen gerichtet, ge-legt worden ist. Das Grab und die Tafel sind mitdem Meißel aus dem bloßen Felsen gehauen. Manhat sie wieder mit Marmor bedeckt, um sie vor derSchonungslosigkeit der Pilger zu schützen, welche sichmanchmal in ihrer Frömmigkeit erlaubt haben, Stückedavon loszuschlagen und mitzunehmen.

Die Bäter Franziskaner, die Griechen, die Arine-nier feyern alle Tage die Messe in dem heil. Grabe;