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Theil 1 (1837)
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varicnbcrgcZ ausmacht, gehört den Lateinern. Es istder Ort, wo die verruchte Hand der Henker unfernErlöser ans Kreuz geschlagen hat. Man feyert hieralle Tage die heiligen Geheimnisse. Nor dem Altareist das Pflaster mit verschiedenen Verzierungen in Mo-saik von verschiedenen Farben belegt, unter welchen dierothe vorherrscht, um gleichsam anzuzeigen, daß dicßder Ort ist, welchen unser Erlöser nnt seinem kostbarenBlute geröthet hat. Auch hier brennt unaufhörlicheine große Anzahl Lampen.

Dem Altare zur Rechten ist ein vergittertes Fenster,durch welches man in eine Kapelle außerhalb sieht,welche der schmerzhaften Mutter Gottes geweiht ist,wo täglich vor Tages Anbruch ein Geistlicher des Klo-sters vom heiligen Lande das heilige Opfer darbringt.Hieher hatte sich die heilige Zungfrau begeben, alsman die blutigen Zurüstungen zu der Hinrichtung ih-res Sohnes machte. Welch' anderer Ort ist jemalsZeuge eines Schmerzes gewesen, welcher diesemSchmerze einer solchen Mutter glich? Welche andereMutter hat so in der Nähe die Hammerschläge ver-nommen, mit welchen spitzige Nägel in die Hände ih-res Sohnes geschlagen wurden, mit denen die Füßedesjenigen durchstochen wurden, den sie in ihremSchooße getragen hatte?

Wenn man vom Kalvaricnberge herabsteigt undsich zur Rechten wendet, kommt man zu einer Kapelle,welche 4 Schritte lang und 2'/^ breit ist und denGriechen gehört. Man sieht hier die Säule der Be-