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Theil 1 (1837)
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und wir sahen einen der schönsten Regendogen voruns, welchen ich in meinem Leben gesehen habe.-Sein Glanz diente aber nur dazu, um die Gegen-stände, von welchen er zurückstrahlt, nur desto trauri-ger und düsterer zu machen.

Es war vier Uhr; die heilige Stadt konnte nichtmehr ferne seyn. Mein Herz schlug; ich athmetvkämm Auf jeder Anhöhe, welche mir in die Augen,fiel, glaubte ich die Mauern der heiligen Stadt zusehen. Einen Thurm und einige Häuser wahrneh--mend rufe ich aus: »Hier ist sie!« Allein mein Füh-rer sagte mir, daß dieses der Oelberg sey. Wey die^sein Namen, welcher dem Frommen so rührende Erin-nerungen ins Gedächtniß zurückruft, entblöße ich, tiefgerührt,, mein Haupt, und meine .Augen füllen sichmit Thräncn. Ich reite mit unbedecktem Haupte wei-ter; eine Viertelstunde vergeht;, o wie langewährt es! Plötzlich werfe ich mich stumm, voll Ent-zücken und zitternd vor Glück vom Pferde, und dieStirne auf den Boden gedrückt bete ich Jesus Chrsistus, den Sohn des lebendigen Gottes, den Erlöserder Welt an. Ich hatte Jerusalem erblickt!

Es war 5 Uhr weniger einige Minuten;

als ich mit bloßen Füßen durch das Thor des Biel--geliebten (L.Uz.tck-UöttUI) in die heilige Stadt ein-trat; um sVr Uhr war ich in der Kirche des Erlösers,,wo ich ihn in seinem heiligen Sakramente anbetete.Die Bäter Franziskaner empfingen mich mit einerchristlichen Liebe, welche der Wächter des Grabes des-