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Theil 1 (1837)
Entstehung
Seite
52
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mein Verlangen so sehr geht, um dort ebenfalls Thrä-nen der Liebe und der Dankbarkeit zu vergießen. AlleVerbindungen mit jenen Gegenden des Todes sindgegenwärtig gehemmt. Sein Name scy gepriesen!O! wenn ich bedenke, daß es dem frommen HaupteIsraels nicht vergönnt war, in das gelobte Land einzu-gehen, so darfich nicht zagen! Noch einmal, gepriesensey sein Wille, der immer gerecht, immer anbetungswür-dig ist! Und auch dann scy sein Name gepriesen, wenner will, daß die Hand, welche diese Zeilen niederschreibt,in wenigen Stunden kalt und starr sey!

Mein lieber Freund! ich habe hier das empfunden,was mehrere Europäer empfanden, wenn sie in diesesKlima kamen, nämlich eine allgemeine Unbchaglich-keit, eine unbegreifliche Schwäche; ich kann oft kaumdie Treppe hinaufsteigen, welche in mein Zimmer führt,und dazu gesellt sich noch eine Krankheit, welche manin Egypten Nilblume nennt, eine Art Aussatz, wel-cher meinen ganzen Körper bedeckt. Wenn ich michbetrachte, finde ich an mir einige Aehnlichkeit mit je-nem Manne der unermeßlichen Schmerzen, mit demfrommen Hiob. Wohl mir, wenn ich eben so seine Ge-duld habe, wie ich sein Uebel habe!

In diesem Augenblicke vernehme ich die traurigeNeuigkeit, daß der Vicekönig von Egypten gegen denPascha von Akre, dessen Paschalik sich über ganz Palästinaerstreckt, ins Feld zieht. O armes heiliges Land!Jerusalem wird- also in wenigen Wochen die Beuteeines cgyptischen Heeres seyn, welches alle Geißeln des