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Theil 1 (1837)
Entstehung
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eine milde Gabe, welche die Frauen von der Heim-suchung dieser Stadt an ein Kloster ihres Ordens gelan-gen lassen wollten. »Wie glücklich würden unseieSchwestern seyn, sagte mir der Prälat, wenn Sieselbst der Uebcrbringer seyn konnten.« »Ich werde sieselbst überbringen, Monseigneur!« antwortete ich aufder Stelle. Ich glaubte, es sey ein Auftrag für irgendeine Stadt der Schweiz oder Savoyens. Ich betrach-tete die Adresse, und las: »An die Frau Vorstehe-rin» der Visitandinnen zu Antura am Berge Libanon

»in Asien.« Wie groß war mein Erstaunen!

»Monseigneur!« sagte ich nun, wie weit Antura im-mer entfernt seyn mag, mit der Hilfe Gottes, will ich

mich Ihres Auftrages selbst entledigen.« In der

That bis zu meiner Ankunft auf der Insel Cypernhoffte ich das Almosen der guten Schwestern in Frey-burg selbst überbringen zu können, aber wie plötzlichtrat ein Hinderniß ein!

O wie sehr unglücklich bin ich, daß ich mich nichtschnell von dieser Insel auf den heiligen Boden, denGegenstand aller meiner Wünsche und all meines Ver-langens begeben kann, auf diesen Boden, wo JesusChristus uns mit seinem heiligen Blute erlöst, woMaria, diese heilige Jungfrau, diese Königinn derEngel, die blutigen Fußstapfcn ihres anbetungs-würdigen Sohnes mit ihren Thränen benetzt hat! AberGott hat gewollt, daß die Krankheit, mit welcher ergegenwärtig die Welt straft, mir es für den Augen-blick unmöglich mache, das Land zu erreichen, wohin