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Theil 1 (1837)
Entstehung
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aus Syrien kamen, wo die Cholera reißende Fortschrittemachte, an verschiedenen Punkten der Insel auch an-dere heimliche Landungen versucht worden waren. InJaffa, Damas, St. Jean d'Akre, Jerusalem hat siewie man mich versicherte, eine sehr große Zahl Einwoh-ner hingerafft.

Sie erwarten von mir gewiß nicht, mein lieberFreund! daß ich Ihnen hier wiederhole, was die InselCypcrn für das heidnische Alterthum war, daß ichIhnen von der schändlichen Göttin, welcher sie geweihtwar, von den Festen und der unreinen Verehrung er-zähle, deren Gegenstand diese Göttin zu Paphos, zuAmathont :c. für ein Volk war, das dem Luxus ergebenund durch Ausschweifungen verdorben war. Ein Pilger,welcher im Begriffe ist, das Grab des Sohnes Mariaszu besuchen/ entfernt seine Gedanken von Bildern dieserArt, und überläßt das Ausmalen derselben jener Klassevon Dichtern, deren schlüpfrige Muse nicht crrvthet,die strafbarsten Verirrungcn des Geistes, die schand-lichsten Neigungen des Herzens in Versen zu besingen.Anstatt mich über diese Gegenstände zu verbreiten, willich Ihnen mindestens in wenigen Worten erzählen,was sich seit der christlichen Zeitrechnung in Bezug aufReligion und Geschichte auf der Insel ereignet hat, undwas Ihre Theilnahme mehr erregen wird.

Die Insel Cypern, zwischen der Küste von Syrienund der von Cilizien, heut zu Tage Karamanicn genannt,gelegen, ist die ansehnlichste des mittelländischen Meeres.Im Jahre 14 nach Christi Geburt kamen der heilige