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zu setzen, und sie wissen zu lassen, daß ich bey ihnenzu wohnen wünschte.
Den so.
Ich ward ans Land gesetzt, und traf hier denösterreichischen Konsul, welcher mich in seinem Wagennach Larnaka führte, und mich seiner Frau, seinenKindern, seinem Kanzler und den Dollmetschern vor-stellte. Von da habe ich mich in das Kloster der ehr-würdigen Vater Franziskaner begeben, welche mich mitDcmuth und frommer Liebe aufgenommen haben.
Ich kann Ihnen, theuerer Freund! die Beruhigungnicht beschreiben, die ich empfand, als ich mich wiederin einem Kloster sah. Ich konnte nicht müde werden,diese langen, zur Hälfte in Trümmern liegenden Kreuz-gänge zu betrachten, diese Wappen von Jerusalem aissallen Mauern, — diese Ordensmänner, ferne von ihremVaterlande, unter einem brennenden Himmel, mittenunter Türken, Arabern, Griechen, dem Herrn Lobge-sänge singend.
Die Türken dieses Landes haben Achtung vor denPilgern, welche sie Hadschi nennen. Ich bin in meinemOrdensklcide für die Menge der Gegenstand der Neu-gierde, welche übrigens nicht daran zu denken scheint,mich zu beunruhigen, oder über mich zu spotten. Dieseguten Türken sind in der Bildung noch nicht genugvorgeschritten, um zu wissen, wie sehr die Kleider, wiesie den Ordensgeistlichen eigen sind, den Lichtern desJahrhunderts zum Anstoße dienen. Ich lasse mir denBart wachsen, wie eZ bey Klostergeistlichen üblich ist.