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»berühren soll; ich werde Wort halten; du sollst ge-gangen werden.« Dieß war das Signal zur Nieder-metzlung.
Mit gekreuzten Weinen auf seinem Divan sitzend,die Pfeife im Munde, und von seinen Henkersknechtenumgeben, bezeichnete er ruhig diejenigen, welche die erstenOpfer sepn sollten, und lachte mit seinen Rathgebernbcym Anblicke der Angst, welche die den Tod Erwar-tenden ergriffen hatte. Viele andere Griechen wurdenenthauptet, ihre Güter eingezogen, ihre Weiber undihrcTöchter in den Kerker geworfen. — — Doch ichwill nicht fortfahren. Darf ich hier einem Ge-danken Worte geben, welcher jedesmal, wenn es mirbegegnet, von Griechenland zu sprechen, meinen Geistergreift und mein Herz mit Betrübniß erfüllt? Ichweiß es nicht; doch es drängt mich, ihn auszusprechen.Die griechische Nation, welche immer so viele Teil-nahme eingeflößt hat, für welche alle Völker so vieleOpfer gebracht haben, hat nie das Bestreben gehabt,sich derselben würdig zu beweisen, niemals, und selbstin den letzten Zeiten, wo sie eine so schöne Sache zuvertheidigen hatte, entsprach sie den Erwartungen, dieman von ihr hegte. Gewiß gibt es unter den Griechenehrenvolle Ausnahmen, ich bekenne dieß bereitwillig,und kann Beispiele davon anführen; allein deren,welche eine Ausnahme verdienen, sind zu wenige, alsdaß ich nicht sagen dürste, ich ziehe trotz des Fanatis-mus, trotz der Abneigung gegen die Wissenschaften, trotzdes Despotismus und der Grausamkeit des Musel-