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Theil 1 (1837)
Entstehung
Seite
11
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II

durchaus abreisen. Am Maria-Himmelfahrts Festehabe ich mich aufs Neue in den Schutz Marias, die-ser guten Mutter unser Aller, begeben; ich habe sieinständig gebeten, mich zu erhalten, mich zu beschützen,und mir das Erbarmen ihres anbetungswürdigenSohnes zu bewahren, wenn ich auf der Reise, welch/ich unternehmen muß, unterliegen sollte.

Ich kann Ihnen, mein theuerer Freund! von allder Güte, und den liebreichen Rücksichten, derenGegenstand ich während meiner Krankheit war, keineVorstellung beybringen. Nachdem mir Herr von Lutzseine Sorgfalt mit einem Eifer und mit einer Hin-gebung gewidmet hatte, welche meine ganze Dank-barkeit verdient, hat er seinen Edclmuth durch diegroßmüthigfte Uneigcnnützigkeit auf das höchste ge-trieben. Indem ich ihm meinen innigsten Dank dar-brachte, glaubte ich, ihm auch Geld schicken zu müßcn;doch er schrieb mir: »Ich bin nicht Arzt von Luzern,»sondern von Bern, und kann daher keine Belohnung»annehmen. Für die Sorgfalt, welche ich Ihnen»widmen konnte, bin ich durch das Glück, Sie»kennen gelernt zu haben, reichlich entschädigt.^Diese wenigen Worte reichen hin, das Herz dieses be-rühmten Arztes zu schildern, dessen große Geschick-lichkeit noch durch eine Zartheit der Gesinnungen er-höht wird, welche täglich seltner wird. Ich habe michglücklich genug geschätzt, daß ich ihn bewegen konnte,einen kleinen Gegenstand anzunehmen, welcher mirgehört hatte.