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tugendhasten Prälaten nieder, denn ich bedarf eineswiederholten Segens. Er drückte mich lange an seinHerz, und ich fühlte auf meinen Wangen die Thränen,welche aus seinen Augen stoßen.
Dritter Brief.
Luzern den 2. Juli tssi.
Ich sollte gestern abreisen; das Schiff war bereit;man hatte bereits mein Gepäck dahin gebracht; aberein heftiges Fieber überfiel mich, und warf mich aufdas Schmerzens-Bett; das bitterste Leiden aber em-pfindet meine Seele.
A»l 6.
Das Fieber hält noch immer an, und versetzt michin einen Zustand großer Schwäche.
Die Tagsatzung kommt in diesem Jahre hier zu-sammen. Das diplomatische Korps ist hier. Unserwürdiger Gesandter, der Graf v. B. . . . welchen ichschon seit langer Zeit zu kennen die Ehre habe, gibtmir Beweise der zartesten Theilnahme. Auf seineBitte widmet mir Herr von Lutz aus Bern, Ober-arzt des Bundes-Heeres, seine Sorgfalt. Er ist einausgezeichneter Arzt. Allein, ich kann nicht umhin,es zu sagen, ich bin sehr leidend.
Am 12.
Die Tagsatzung hat heute ihre Sitzungen eröffnet.Ich habe mehrere Billete zu dieser Feycrlichkeit erhalten,welche ziemlich sonderbar ist, besonders in Bezug auf