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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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Z7o Fünfzehntes Kapitel.

Fünfzehntes Kapitel.

von dem blühenden Zustande der ersten Rirchedes Neuen Testaments.

Fr- Ist denn wohl jemals eine solche Kirche oderGemeine Christi, wie sie oben in etwa beschrie-ben worden, vorhanden gewesen?

A. Ja wahrlich ! Gleichwie Christus darumvom Himmel gekommen, gelitten hat und ge-storben ist: daß er uns erlöset? von aller Un-gerechtigkeit, und reinigte ihm selbst ein Volkzum Eigenthum, das eifrig wäre zu gutenWerken (Tit. 2, 14.); also hat er auch wirk-lich diese Frucht gesehen und diesen Endzweck,warum seine Seele gearbeitet hat, erreichet:denn die erste Christliche Kirche war wirklich ei-ne schöne liebliche Braut, welche inwendig undauswendig ihrem Bräutigam ähnlich sah,von liebe, Wahrheit und Heiligkeit glänzte,und mit allerlei reichen Gaben des H.Geisteserfüllet war allerdings so, wie die Pro-pheten davon geweissaget, und wie die Apo-stel sie beschrieben und gerühmet haben.

2. Fr. Ei Lieber! sage mir noch ein Wort inson-derheit von dem Zustande der Kirche in der er-sten Zeit, und zwar erstlich: Was wird in derGeschichte der Apostel von der ersten Gemeinezu Jerusalem gesagt und gerühmt?

A. Daß, nachdem durch die kräftige Pre-digt

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