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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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Z58 Dreizehntes Kapitel.

Judä V. II. 12. und V. 22. 2Z.), und sieausschließen (i Cor. 5, 2. ff.); damit sol-che nicht, durch ihr ungöttliches Leben oderLehre, andern schaden mögen (2 Tim. 2,i?» 18.), weil er einst von den ihm anver-trauten Seelen Rechenschaft geben muß.Ebr. iz, 17.

(a) Ap. Gesch. 20, 2o. Zi. Ihr wisset, wie icheuch gelehret habe, öffentlich und sonder-lich,> und nicht abgelaßen habe drei Jah-re, Tag und Nacht einen jeglichen mit Thrä-nen zu ermähnen. S. a. 2 Tim. 4, 2.

11. Fr. Wenn nun zu diesem Amte so viel großeund wichtige Eigenschaften erfodert werden, sowird wohl nicht jedermann sich alsbald unter-winden mögen, Lehrer zu seyn?

A. Freilich nicht, sondern er muß, nebstden erwähnt-n Eigenschaften und Pflichten,nicht allein einen äußerlichen, sondernauch einen innerlichen Beruf von GOtt(Gal. 1, 1. Ap. Gesch. 20, 28.) zu die-sem wichtigen Amte haben; oder er wird sonstein desto größeres Urtheil zu erwarten haben.Jac. z, 1.

12. Fr. Wie müßen sich noch die Glaubigen, als

Schafe, gegen ihren Hirten betragen?

A. Wann sie einen solchen, durch GOttessonderbare Güte, haben, der von GOtt undseinem Geiste dazu in Wahrheit tüchtig ge-macht und berufen ist: so müßen sie ihn dop-pelter Ehre werth achten (1 Tim. 5 , 19.

Phil.