zz6 Zwölftes Kapitel.
Künftige hinaus zu denken, oder sich gleich-sam eme gewisse Quantität zu bezirkeln undsich vorzunehmen, solche in der und der Zeitfertig zu haben. 6) Stille und gleichmü-tig, sowohl, wann es von statten gehet,als wann es nach seiner Vernunft und demFleisches - Sinn, nicht gelinget oder fort will.
7) Auch ohne alle Anklebung am Werke selbst;so daß man trachten muß, alle Augenblickewillig und bereit zu seyn, alles liegen zulaßen, wann entweder GOttes Vorsehungvon außen einem was anders zu thun gibt;oder auch, wann sein Geist einen inwendigrühret und beweget, ihm stille zu halten,und dessen Werk in seiner Seele wahrzuneh-men , oder sich zum Gebeth abzusondern.
8) Und endlich, muß man trachten, so baldwandle Hände von der Arbeit ziehet, daßman auch zugleich seine Gedanken davon ab-ziehe , um alle gefaßte äußere Bilder wiederzu verlieren. Kurz: das äußere Werk undHandgeschäffte soll nur des wahre.» ChristenHandwerk; GOtt aber imGeistundWahr-heit anzubethen, und auf dessen Wink zumerken, sein einziges Haupl- und Herzens-werk seyn.
(s) 1 B. Mos. Z, iy. JmSchweiß deineöAn-gesichtS sollst du dein Brod essen. S. a. 2 Thess-Z, 10. 12.
(b) Eph. 4, 2g. Wer gestohlen hat, der steh-le nicht mehr; sondern arbeite, und schaffe mit
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