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Von dem Leben :c eine^qlallbigen Christen. ???
Edele, Weise, Gewaltige berufen hat, —welchem er desto mehr Rechenschaft wird ge-ben müßen (Luc. 16, 2. Jac. z, 1. 2.Hebr. iz, 17. Luc. 12, 48.), und suchetdarum nach Vermögen treu zu seyn. — Ister aber 2) ein Untertan; so unterwirft ersich der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat,gibt derselben Schätzung und Zoll; leistet ihrGehorsam, und gibt ihr diejenige Ehre, soihr nach der Schrift gebühret, um GOttesund des Gewissens willen (Röm. IZ, 5.),und bethet auch für sie zu GOtt.
1 Tim. 2, 1. 2. Z. So ermähne ich nun, daßman vor allen Dingen zuerst thue Bitte, Ge-beth, Fürbitte und Danksagung für alle Men-schen; für die Äc>nige und für alle Gbrig-kr>r s auf daß wir ein ruhiges und stilles Lebenführen mögen, in aller Gottseligkeit und Ehr-barkeit. Denn solches ist gut, dazu auch an-genehm vor GOtt, unserm Heilande.
4. Fr. Wie betragt sich ein Ebrist, in Ansehungdes ledigen und ehelichen Standes t
A. Er prüfet hierin genau und unparteiisch,was des HErrn Wohlgefallen, und für ihndas Veßte zu thun sey. Ist es nun 1) daßer, nach dem Vorbilde des Heilandes, im le-digen Stande bleibet; so ist er darin wohlvergnüget (1 Cor. 7, 27.), und sorget nur,wie er dem HErrn gefalle,- ihm stäts unge-hindert zu dienen und anzukleben, und hei-lig zu seyn, beides am Leibe und auch amGeiste,in aller Demuth (1 Kor. 7, Z2.34.35.).
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