zi2 Eilftes Kapitel.
4. Fr. Ist eö aber durchaus nothwendig, GOttabzubitten, wann man gesündigt oder gestrau-chelt hat?
A. Allerdings! Denn, wenn man seineFehler weiß, und sie nicht vor GOtt beken-nen noch Abbitte thun will, so werden sieeinem auch so lange nicht vergeben.
Ps 32, z — 5- Da ich's wollte verschweigenverschmachteten meine Gebeine durch mein täg-liches Heulen. Denn deine Hand war Tag urdNacht schwer auf mir, daß mein Saft vertrcck-nete, wie es im Sommer dürre wird, Ssta.Darum bekenne ich dir meine Sünde, und ver-hehle meine Missethat nicht. Ich sprach: Ichwill dem HErrn meine Uebertretung bekennen;da vergabst du mir die Missethat meiner Sün-de, Sela. S. a. 1 Ioh. 1, y.
5- Fr. Für wen soll man Fürbitte thun?
A. Für alle Menschen; denn GOtt will,daß alle Menschen sollen erhalten werden,und zur Erkenntniß der Wahrheit kommen(1 Tim. 2, 1 — 6.); sonderlich aber sollenwir bitten für alle Kinder GOttes, für un-sere Anverwandten, für Bekannte, Krankeund Elende, für die Obrigkeit, für das Landund den Ort wo wir wohnen. Auch sollenwir von Herzen für unsere Beleidiger, Ue-belthäter und Feinde bitten, daß GOtt ih-nen thre Sünden vergeben und sie bekehrenwolle.
6. Fr.