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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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214 Drittes Kapitel.

18. Fr. Was lehret dich die Betrachtung des prie-

sterlichen Amts Christi?

A. i) Daß, wenn mich die last meinerSündenschulden drückt, und GOttes Zorndarüber im Gewissen rege wird, ich dann inwahrem Glauben zu ihm, als dem Versöh-ner und Gnadenthron, meine Zuflucht neh-me (a); und 2) wenn ich aus Unwissenheit,Schwachheit und Uebereilung sündige, ichdann nicht zu sehr in Kleinmüthigkeit nieder-sinke, und liegenbleibe, sondern denke, daßwi einen Für prechcr haben bet dem Va-ter, iJoh.2,1.

(g) Ebr. 4,16. Darum läßet uns hinzu tretenmit Freudigkeit zu dem Gnadenstuhl: auf daßwir Barmherzigkeit empfahen, und Gnade fin-den , auf die Zeit, wann uns Hülfe noth seynwird.

19. Fr. Welches ist das dritte Amt, wozu Christus

gesalbet ist?

A. Das königliche.

20. Fr. Ist denn Christus wahrlich ein König?

A. Ja, dazu hat ihn GOtt gesalbet, undverordnet von Ewigkeit (Psalm 2. Spr.Sal. 8,2Z.), dazu ist er geboren (Joh. 18»37»), ia, dazu ist er gestorben und aufer-standen, daß er über Todre und Leben-dige HErr und König sey (Röm. 14, 9.),und als ein solcher sitzet er jetzt zur Rechtenseines Vaters, in höchster Glorie und Maje-stät, über alle Lürstenkhümer, Gewalt,

Mache