V. d. Haushalt. GOtteS unterm Gesetz. 15?
vor aller Unreinigkeit des Fleisches zu hüten;8) nicht zu stehlen; 9) kein falsches Zeugnißzu geben wider ihren Nächsten; 10) nicht zubegehren das, was eines andern ist. — Undinsgemein, das Oöse zu laßen und dasGure zu thun.
7- Fr. Warum kam GOtt auf eine so furchtbare
und schreckliche Weife?
A. 1) Um dem Volk Israel, welches sohartnäckig und ungehorsam war, dadurch ei-nen tiefen Eindruck von seiner hohen Majestätund Heiligkeit zu geben, damit sie dadurcheine Furcht bekommen möchten, diesen heili-gen GOtt nicht zu beleidigen. — 2) Hat erdadurch wollen zu erkennen geben, daß dieVersöhnung für die Sünde noch nicht wirk-lich geschehen sey; wenn aber der Auser-wählre, der Messias, erscheinen würde, sosollte der, mit einem sanftmüthigen Geist,das Recht unrer die Heiden bringen. Jes.42,1. u. f. Ebr. 12,18. u. f.
8. Fr. Gab GOtt dem Volk Israel auch noch andereGesetze?
A. Ja, nebst den bürgerlichen auch nochdie Gesetze der Ceremonien; welche in sehrvielen äußerlichen Handlungen bestanden, diesie, in Ansehung ihres Gottesdienstes, in Achtnehmen mußten.
Fr. Zu welchem Ende har GOtt diese Gesetzegegeben?
A. i)Weil insgemein die Menschen so bös
und