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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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Neuntes Kapitel.

«2. Fr. Kann aber ein solches bloß natürlichesAdamS-Kind, durch seine eigene Kräfte, nichtsGutes thun?

A. Keineswegs, auch nicht einmal Guteswollen, wenn GOtt nicht beides, durchseine Gnade in der Seele wirket.

Ier. iZ, 2Z. Kann auch ein Mohr seine Hautwandeln, oder ein Parder seine Flecken? Sokönnet ihr auch Gutes thun, weil ihr des Bö-sen gewohnt seyd. S. Marth. 7,18. Röm. 8,7. 2 Korinth. Z, 5.

KZ. Fr. Damit wir nun aus dem, was gesagt ist,einen größern Nutzen schöpfen mögen: so sagemir, was dich die Verführung der Eva vondem Satan lehre?

A. Weil der Satan noch täglich seineVersuchungen gegen uns ins Werk richtet,und uns, entweder durch seine unmittelbareEinblasungen und Anreizungen, oder aberdurch seine Werkzeuge und andere Mittel zuverleiten sucht; so müßen wir zusehen, daßnichr etwa, wle die Schlange Evani ver-führte durch ihre Arglist, also auch unsereSinne und Gedanken, nichr verrücketwerden, von der iLinfalr gegen Christum,(2 Kor. 11, z.) und müßen daher wachen undbethen. Matth. 26,41. 1 Petri 5, 8.

24. Fr.

Kinder angelegen seyn laßen,finden dieses leiderlallzu-sebr in derErfährung gegründet. Daher sie billig aufdie Gedanken gerarhen müßen, daß die Schriftstel-ler, welche das angeborne Verderben läugnen, selbstkeine eigene Kinder müßen erzogen haben. Dochwas darf man heut zu Tage nicht schreiben!

A. d. R.