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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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Von dem Abfalle des Menschen. i2r

Kindern ihre Krankheiten mittheilen; oderwie mit einem Vater und Haupt einer Fami-lie, der, wenn er in Elend und Armuth ge-räth, alle seine Kinder und Nachkömmlingemit hinein zieht.

20. Fr. Sind auch schon die jungen Kinder dieserSünde und ihrer Strafe theilhaftig?

A. Ja, von ihrer Geburt an.

Psalm 51, 7. Siehe, ich bin aus sündlichem Sa-men gezeuget, und meine Mutter hat mich inSünden empfangen.

2i. Fr. Woraus kann man das sehen?.

A. Außerdem, daß es die Schrift deutlichsagt, auch daraus: daß sie 1) allerlei Elenden,Schmerzen, Krankheiten, ja dem Tode selbst,von ihrer Geburt an, unterworfen sind; son-derlich erhellets daraus, daß sie 2), wenn GOttden Samen des Bösen in ihren Herzen nichtbezwinget, alsbald (nach dem Maß thres Al-ters und Verstandes) zu allerlei Verdorben-heiten und Sünden, und so gar oft zu sol-chen Sünden geneigt sind, wovon sie vorhernichts gesehen oder gehöret haben, z) Siehtmans auch aus dem, daß sie das Böse gar gernund leicht, das Gute aber gar beschwerlichund mit Mühe im Gedächtniß behalten; unddaß man sie noch beschwerlicher und mühsa-mer vom Bösen ab - und zu einigem Gutenangewöhnen kann *).

2Z. Fr.

Alle Christliche Aelter», die sich die Erziehung ihrerH ; Kw-